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Holzobjekte und Bilder von Caria E. Kutzberger

Holzkurs 2006
Göttin
Geborgenheit
Das Paar
Vollmondnacht
Heimat
Regentag

Kunstausstellung Turmvilla Bad Muskau

Lausitzer Rundschau (rw)
Eine Ausstellung von Bildern, die die Künstlerin zu Gedichten von Thomas Rottluff, Bad Muskau, gemalt hat, ist bis Ende Juli 2007 im Speiseraum der Turmvilla zu sehen. Vom 3. bis 9. Juni veranstaltet die Turmvilla zusammen mit der Künstlerin wie bereits 2006 den Workshop „Holzbildhauen im Muskauer Park“.

Porträt:
Nach Schulzeit und Abitur an der Nürnberger Waldorfschule absolvierte Caria E. Kutzberger für ein Jahr eine Schreinerlehre und entschied sich dann für das Studium der Fächer Kunst, Musik Mathematik und Biologie an den Universitäten Nürnberg (Prof. Kusche, Prof. Schmidt) und Bayreuth (Prof. Schuierer). Sie unterbrach ihr Studium, um eine Berufsausbildung als staatlich geprüfte Laienmusik-Leiterin in Dinkelsbühl und Kronach zu machen. Nach einigen Jahren Berufspraxis als Lehrerin gab sie der Kunst in ihrem Leben wieder mehr Gewicht und eröffnete ein eigenes Atelier in Würzburg, wo sie auch Kurse gibt.

Ihr Ausbildungs- und Berufsweg spiegelt die immer vorhandene starke Verbundenheit mit Musik, Kunst und vor allem der Natur wider.
Kunst und künstlerische Betätigung seien schon immer selbstverständlich und geradezu „natürlich“ in ihrem Leben gewesen, sagt sie auf die Nachfrage, wie sie eigentlich dazu kam, Künstlerin zu werden. Das Spielerische – schon in der Kindheit – prägte den Umgang mit der Kunst. So verbrachte sie schon in frühen Jahren viele Stunden im Atelier ihres damaligen Nachbarn Helmut Lederer in Erlangen, wo sie mit dessen Werkmaterialien spielen durfte.

Folgerichtig ist der Kunstbegriff Caria E. Kutzbergers eher der einer „Alltagskunst“ und steht so im Gegensatz zu einer Salon- oder Museumskunst. Ähnlich dem Jugendstil versteht sie es, handwerklich gut gearbeitete Objekte im Spannungsraum von Nutzen und Wirkung zu schaffen. Die kunstvoll gestaltete Umgebung steht dem puren Pragmatismus der modernen Welt entgegen und daher gilt ein Grundsatz für ihre Ausstellungsstücke: Nicht nur praktisch sondern auch schön sollen die Gegenstände des alltäglichen Lebens sein. Sie alle geben dem Raum, in dem sie genutzt werden, Atmosphäre, sie hellen ihn durch die Freude am Gebrauch oder an der Betrachtung sozusagen auf.

Neben Stein, Ton und Farbe ist Holz Kutzbergers bevorzugter Werkstoff und dabei hat es ihr das gewachsene, lebendige Material angetan: Hölzer mit „Fehlern“ (sofern man davon in der Natur überhaupt sprechen kann), Knollen, Überwallungen oder vom Windbruch besonders zerzauste Stämme regen ihre Phantasie an, welche dann Abstraktes oder Trolle und andere Wesen aber auch gegenständliche Objekte hervortreten lässt.
Häufig entstehen ihre Werke an Ort und Stelle; so verbrachte sie z.B. einen Urlaub kurzfristig im großen Elbauenpark in Magdeburg als sie dort vom Sturm frisch umgeknickte Pappelstämme sah. Spontan beschloss sie gleich vor Ort eine Skulptur daraus zu schaffen. Täglich konnten die Besucher so die fortschreitende Entstehung zweier Ents* miterleben.

Die Beschäftigung mit dieser Art Kunst ergibt sich eigentlich zwangsläufig aus Caria E. Kutzbergers Biographie: Groß geworden in der Jugendbewegung hat sie einen Großteil ihrer Freizeit draußen zugebracht und die Wunder und Geheimnisse der Welt erfahren.
Noch heute sind das Draußen-Sein, die Stimmungen, Gerüche und vergänglichen Augenblicke die wichtigsten Impulsgeber ihrer Arbeit.

*nach J.R.R. Tollkien (der Herr der Ringe): Ents sind uralte Baumwesen.

Kontakt:   

Adresse:    Caria Kutzberger, Kirchgasse 2 , 97286 Winterhausen,
Fon&Fax:   09333/904313
E-Mail:       Gauklerin(at)web.de

Alle Bilder sind käuflich zu erwerben.



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