Heute ist der: 10. September 2010

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Pückler-Eis-Ausstellung in Bad Muskau hat eröffnet

Pückler-Eis mit flambierten Erdbeeren serviert

Eine kleine, feine Künstlergemeinschaft zeigt, wie ein richtiges Pücklereis aussieht.

Am Sonnabend eröffnete im O’leander in Bad Muskau die Ausstellung „Pückler-Eis-Geschichten“ der Künstlergemeinschaft Triglav. Hier kann man bis zum Ende des Jahres alles rings um die Eisspezialität erfahren. „In der Ausstellung sind große Teile des Buches von Bernd-Ingo Friedrich zu sehen“, erklärt Siegfried Kohlschmidt von Triglav. Es soll nicht die einzige Ausstellung bleiben. „Wir wollen zusammen mit der Turmvilla jedes Jahr um diese Zeit eine Ausstellung zum Thema Pückler machen“, so Kohlschmidt. Zur Eröffnung der Ausstellung stellte Bernd-Ingo Friedrich auch selbst sein neues Buch „Das Fürst-Pückler-Eis“ vor. Es behandelt die lange Geschichte der allseits bekannten Eisspezialität. Denn hinter dem Pückler-Eis wie man es heute kennt, verbirgt sich eine breite Palette verschiedener Rezepte. „Das ursprüngliche Fürst-Pückler-Schichteis hatte also die Farben Grün, Rot und Gelb“, verrät der gebürtige Weißwasseraner Bernd-Ingo Friedrich.

Genau in diesen Farben wurde Eis im Rahmen der Ausstellungseröffnung zur Verkostung angeboten. Und nicht nur das. Neben dem Pückler-Eis nach Originalrezept wurde auch ein Eisgugelhupf „Fürst Pückler“ mit flambierten Erdbeeren den Gästen angeboten.

Nach der Eisverkostung gab es auch ein originales Pückler-Menu. „Eigentlich wollten wir diese Ausstellung schon am Freitag zum Geburtstag von Pückler eröffnen“, sagt die Organisatorin Daniela Schlammer. „Aber heute haben wir dazu noch die Möglichkeit, ein sehr aufwendiges Menü anzubieten.“ Dazu gab es fünf verschiedene Gerichte aus der Zeit Pücklers. „Auch im nächsten Jahr werden wir das anbieten“, sagt Daniela Schlammer und unterstreicht damit die Absicht weiterer Pückler-Ausstellungen.

Von Marcus Sauer

Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung
Montag, 3. November 2008

 


Galerie von "Pückler-Eis Geschichten" und Swing & Dinner
















Großer Dank dem Team
der Küche und
den Kellnern vom Oleander

Sonntag, 21.9.08, Ausstellungseröffnung "sage und schreibe"

15 Uhr im Restaurant O´leander
- Eine lyrisch malerische Ausstellung -

Eröffnung mit Lesung und Buchveröffentlichung
Eine Grenzerfahrung nicht im Rahmen der Sächsischen Literaturtage im Kulturraum NOL vom 19.-26.9.08

Mitwirkende Autoren
Gedichte:

Thomas Rottluff / Bad Muskau - Sachsen
Zeichnungen:
Gerd Hallaschk / Pechern - Sachsen,
Alexander Liebig / Bad Muskau - Sachsen,
Caria E. Kutzberger / Winterhausen - Bayern,
Gabi Jurtz / Bad Muskau - Sachsen,
Stefan Glietsch / Hoyerswerda - Sachsen,
Natascha Kiowsky / Berlin
Musikalische Begleitung:
Mariusz und Magdalena Massier / Żary - Polen
Life-Maler:
Helge Nigel / Hoyerswerda - Sachsen

Sie sind herzlich eingeladen, die Ausstellung mit uns zu eröffnen!
Veranstalter: Turmvilla e.V., Der Eintritt ist frei.
Kontakt in der Turmvilla, Tel: 035771 – 50029


Galerie von "Sage und Schreibe"


Quelle: sz-online/Sächsische Zeitung,Freitag, 19. September 2008

Sage und Schreibe in der Turmvilla

Von Sandra Tietz


Der Muskauer Thomas Rottluff stellt am Sonntag seinen neuen Gedichtband vor. An seinem fünften Buch haben auch regionale Künstler mitgewirkt.

Er ist endlich angekommen und will jetzt nicht mehr hinaus in die weite Welt – die kann zu ihm kommen. Das ist die Lebenseinstellung, die es Thomas Rottluff ermöglicht, seinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Der Muskauer ist zufrieden – und diese wohlige Wärme verpackt er in Gedichte.

„Betroffenheitslyrik ist nicht mehr“, erzählt der 40-Jährige. Das Fleckchen Erde, auf dem er sich befindet, analysiert und interpretiert er. Stets kritisch. „Denn nicht alles ist toll hier“, sagt er. „Seit der Wende habe ich die Poesie für mich entdeckt“, so Rottluff.

Seit 18 Jahren verpackt er seine Gedanken in Gedichte. Mittlerweile hat er über 500 Werke in seinem Rechner gespeichert. Schon vier Gedichtbände sind in eigener Regie gedruckt und veröffentlicht worden. Jetzt folgt der fünfte. „Sage und Schreibe“ heißt sein aktuelles Werk. Gedichte, die in den vergangenen 16 Monaten entstanden sind, hat er darin aufgeschrieben. Kurze, prägnante Verse, die durchaus beim ersten Lesen verständlich sind – das ist Thomas Rottluffs Kunst. Kritisch beäugt er in seinem Werk „schnurlos“ die fehlschlagende Kommunikation über das Handy. In „und ausserdem vergessen.de“ kritisiert er das für ihn irreale Medium Internet.

Ein bisschen Selbstdarstellung

Was will Thomas Rottluff mit seinen Werken erreichen? „Dass die Leute ein wenig nachdenken“, sagt er. Ein bisschen Selbstdarstellung gehöre sicherlich dazu, wenn man ein Buch veröffentliche. Große Erwartungen habe er dennoch nicht. Er genießt es, ab und zu mit den Menschen über seine verfassten Gedichte zu plaudern. Noch mehr aber, wenn dazu auch konstruktive Kritik angebracht wird. Doch im Großen und Ganzen ist es das Gefühl: „Einfach mal etwas gesagt zu haben“.

In seinem fünften Gedichtband ist für ihn aber auch die Zusammenarbeit mit Freunden wichtig gewesen. Regionale Künstler wie Gerd Hallaschk, Gabi Jurtz und Stefan Glietsch konnte er für sein Buch gewinnen. „Ich schickte die Gedichte per Mail und sie sollten einfach malen, was ihnen dazu einfiel“, so Rottluff. So wird jedes Gedicht durch ein Bild der Künstler persönlich interpretiert. Seit Tagen bereitet Thomas Rottluff bereits die Ausstellung zum neuen Buch vor.

Am Sonntag liest er Gedichte und zeigt Zeichnungen in der Turmvilla Bad Muskau. Um 15 Uhr wird die Ausstellung „Sage und Schreibe“ eröffnet. Das Buch, so hofft Rottluff, werden dann einige Interessenten bestellen. Und danach bleibt Zeit – für neue Gedanken.




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