Kultur » Ausstellung/Lesung » 2009
Übersicht 2009
31.10. bis 31.12.09 Ausstellung „Fürst Pückler lädt zum Diner“
am 31.10. war "Swing & Diner" mit historischem Menü, Wissenswertem u. Musik & Tanz (mit Tischvorbestellung)
am 1.11. war offizielle Eröffnung mit Verkostung des Pücklersalates (Eintritt frei)4.9. bis Ende Oktober „Fledermaus komm ins Haus“ - Wanderausstellung des Naturschutzfonds der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt
"Begegnungen im Oberschlesischen Industriegebiet" - eine Fotoausstellung im Rahmen des "Polnischen Frühlings" vom 3.5. bis 30.6.09 -
1.3.bis 30.4.09 sagenhaft Gemaltes in der Turmvilla: "Die Sorben - Ihre Umgebung - Ihre Sagen" - Geschichten aus den Sagen der Sorben, Landschaften und zum Teil sogar einige Trachten
17.1.09 „Street-Art“ - Das FOKUSradio & das FOKUSfestival blicken zurück!
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Ein Salat nach Pücklers Rezept
Lausitzer Rundschau vom 3.11.2009
Bad Muskau
„Meine Haupteigenschaft ist der Geschmack“, so schrieb es einmal Fürst Hermann von Pückler-Muskau, und auch vor der Küche machte er nicht halt. In einem Brief an seine Frau Lucie verkündete der Fürst stolz, wie er einen Salat anrichtet. Diesen kulinarischen Gaumenschmaus kredenzte das Küchenteam des Oleander in Bad Muskau am vergangenen Sonntag zur Vernissageeröffnung.
Die einführenden Worte, vermischt mit der entsprechenden Würze, fand Arielle Kohlschmidt. Sie führte durch das Labyrinth historischer Tafelkultur. Die junge Frau gehört zur Künstlergemeinscheft Triglav. Gemeinsam mit Sigfried Kohlschmidt und René Beder haben sie die Ausstellung „Fürst Pückler lädt zum Dinner ein“ vorbereitet. „Serviert“ wurden Ausstellungstafeln mit vielen Leckerbissen: Tischsitten, Stil und Etikette. Die echte Pückler-Diät. Originalrezepte nach Pückler. Welche Gerichte gehören zu einem Menü? Der Hausherr empfiehlt. Eine informative Präsentation über die Geschichte der Tafelkultur - zugeschnitten für den Hof des Fürsten. Und zu Pücklers eigener Salatkreation fast Einstimmigkeit: „Der schmeckt eben anders, anders als der herkömmliche Kartoffelsalat.“
Pückler selbst zu seinem neuen Rezept: „Hier habe ich einen Salat gemacht, der alles übertrifft, was ich je in dieser Art geschmeckt habe. Alle möglichen, verschiedenen Qualitäten finden sich zusammen - das Sanfte (Kartoffeln), das Krosse (Sellerie), das Pikante (Zwiebeln), das Mürrische (Kopfsalat und Petersilie), das Warmherzige (die Eier), eine angenehme Süße (Äpfel), die Tiefe durch den Hering und den Geschmack exzellenten Öls und Essigs.“
Helga Heinze fand die Ausstellung sehr interessant: „Ich finde auch ganz toll, dass das Buch, Tafeln wie Fürst Pückler' vom Muskauer Bernd Ingo Friedrich, ergänzend zur Ausstellung, in drei Monaten erscheinen wird.“
Vorangegangen war der Ausstellung am Samstag „Swing - Anekdoten und Dinner“. Unter diesem Motto lud die Küche vom Oleander in Bad Muskau zu einem historischen Menü. Alles, was auch auf der Tafel vom Muskauer Fürsten zu finden war, wurde in vier Gängen serviert. „Wir haben eigentlich keine Gourmetküche, und trotzdem haben die fünf Köche über 50 Gäste zufriedengestellt“, so das abschließende Resümee vom Chef des Oleanders, Danny Enax. Er möchte dieses Angebot zur Tradition werden lassen. Immer zu Pücklers Geburtstag einen besonderen kulinarischen Höhepunkt. Im vergangenen Jahr ging es um das Pücklereis. „Im nächsten Jahr sind es vielleicht die Blumen“, verrät uns der Restaurantchef.
Von Joachim Rehle
Impressionen vom Diner am 31.10.09
Pückler-Ausstellungseröffnung „Fürst Pückler lädt zum Diner“
...im Restaurant Oleander
Eine Veranstaltung der Turmvilla und der Künstlergemeinschaft TRIGLAV
Fürst Pückler - der Name steht für Parks, Eiscreme und abenteuerliches Leben. Aber auch für Literatur und Lebensart. Er war ein Feingeist und ein Genießer. Seine gute Köchin war ihm Gold wert und seiner Gesundheit dienlicher als alle Doktoren und Medikamente. Natürlich gab es an seiner Tafel auch Pasteten aus Strassbourg und Weine aus den besten Kellern Frankreichs. Er ließ sich aber auch ein Lieskower Bier und Böhmische Gulatschen schmecken. Seine Haupteigenschaft sei der Geschmack, so schrieb der Fürst es einmal, und auch vor der Küche machte er nicht halt. In einem Brief an Lucie verkündete er stolz, wie er einen Salat bereitete. Diesen Salat wird Ihnen das Küchenteam des Oleander erstmalig zur Verkostung anbieten.
Folgende Leckerbissen werden in der Ausstellung gezeigt:
Originalrezepte nach Pückler.
Dejeuner, Diner, Souper beim Fürsten. Welche Gerichte gehören zu einem Menü? Service a la française oder a la russe? Tischsitten, Stil und Etikette. Die echte Pückler-Diät. Spargel im Januar, Pflaumen im Mai - historische Lebensmittelkunde. Gewürze im Handgepäck und aufgeweichter Zwieback -abenteuerliches Essen auf Reisen
Sa, 31.10.09; 18 Uhr, Swing, Anekdoten & Diner
Die Küche des „Oleander“ überrascht Sie mit einem historischen Menü in vier Gängen, welche auch auf Pücklers Tafel zu finden waren. Umrahmt von instrumentaler Jazz- und Popmusik, live dargeboten von der internationalen Künstlerin „Marie-Joanna“.
Eintrittskarten 27,-€ ab September im Oleander erhältlich, Tischreservierung sind unbedingt erforderlich, keine Abendkasse,
So, 1.11.09, 15 Uhr, Vernissage
dazu wird erstmalig ein Salat nach einem Rezept von Pückler serviert.
Eintritt und Verkostung sind frei!
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Pressemitteilungen Lausitzer Rundschau vom 7.9.2009
Fliegende Kobolde der Nacht in Bad Muskau
Bad Muskau Die kleine Josepha Walter aus Daubitz ist ganz begeistert von Fledermäusen. „Ich war schon in den diesjährigen Sommerferien in der Erlichthofsiedlung in Rietschen, dort haben wir uns mit diesen Tieren beschäftigt und auch die entsprechenden Fledermauswohnung gebaut“, erklärt das Mädchen.
Es gehört am Freitagnachmittag zu den ersten Besuchern einer neuen Ausstellung, die im Restaurant O'leander der Turmvilla in Bad Muskau zu stehen ist.
Hierbei handelt es sich um die Wanderausstellung „Fledermaus komm nach Haus“ des Naturschutzfonds der Sächsischen Landesstiftung für Natur und Umwelt, erklärt Grit Striese vom Biosphärenreservat, die diese Ausstellung eröffnete und viele Fledermausgeheimnisse um die Säugetiere, die mit ihren Händen fliegen, lüftete.
„Fledermäuse entgehen häufig unserer Wahrnehmung, da sie erst in der Dämmerung aktiv werden, wenn unsere Augen die dunklen Lebewesen nicht mehr wahrnehmen können“, weiß Biologin Grit Striese zu berichten. Wie orientieren sich Fledermäuse? Wie verbringen Fledermäuse das Jahr? Wo wohnen Fledermäuse? All diese Fragen konnte Grit Striese beantworten.
An der Bastelaktion von Fledermäusen machten auch der siebenjährige Georg und die zehnjährige Elisabeth mit. „Die Beine der Fledermäuse finden wir besonders niedlich“, so die beiden Knirpse.
Wer Fledermäuse, die auch als fliegende Kobolde der Nacht bezeichnet werden, in sein Haus wünscht, kann es auch mit einem einfachen Quartier probieren. Es kann am Wohnhaus aber auch an Neben- und Wirtschaftsgebäuden seinen Platz finden, so erfuhren die Ausstellungsbesucher.
15 verschiedene Arten besiedeln in Deutschland regelmäßig ihre Quartiere. „Ich habe schon einmal eine Fledermaus fliegen sehen“, erzählt Josepha Walter und schaut sich ganz interessiert die Bildtafeln der Ausstellung an. Passend zur Ausstellung hatte das Team vom Oleander auch einen „Fledermauscocktail“ und andere Leckereien für die Besucher gezaubert. Nach dem Besuch der Ausstellung, die noch bis Oktober in Bad Muskau zu sehen ist, weiß garantiert jeder: Bei uns ernähren sich die Fledermäuse nie von Blut, sondern immer nur von Insekten.
ak
Ausstellungseröffnung „Fledermaus komm ins Haus“
Fr, 4.9.09, 16 Uhr
im Restaurant Oleander und im Seminar- & Gästehaus Turmvilla
vom 4.9. bis Ende Oktober 2009 zu sehen
Die Wanderausstellung des Naturschutzfonds der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt begleitet die gleichnamige Aktion seit Ende 2001 und war schon in allen Teilen Sachsens zu Gast. Sie informiert über die Lebensweise und die Gefährdung unserer heimischen Fledermäuse, erzählt vom Verlauf der Aktion und den Projekten des Naturschutzfonds für den Fledermausschutz. Die Ausstellung ist gleichzeitig ein Dank an alle, die Fledermausquartiere erhalten oder neue schaffen wollen. Dafür gibt die Ausstellung auch Anregungen und Tipps.
Die Eröffnungsveranstaltung ist für Erwachsene und Kinder. Mit Bastelaktion und Spielen, rund um das Thema Fledermaus, durchgeführt von Frau Striese (in der Umweltbildung tätig).
Sie sind herzlich eingeladen! Eintritt frei
Ansprechpartner: Daniela Schlammer Tel.:035771 50029
"Begegnungen im Oberschlesischen Industriegebiet"
- eine Fotoausstellung im Rahmen des "Polnischen Frühlings" vom 3.5. bis 30.6.09 in den Räumen der Turmvilla
Die Initiative europareportage , zu der die Berliner Fotografen Anke Illing und Thomas Voßbeck zählen, zeigt in Kooperation mit dem Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit Gleiwitz in einer umfangreichen Fotoausstellung Industrie-, Wohn- und Landschaftsarchitektur des sich verändernden Industriereviers sowie Portraits oberschlesischer Einwohner. Die Arbeiten, die im Rahmen des Deutsch-Polnischen Jahres 2005/ 2006 zu sehen sind, werden begleitet von schriftlichen Aufzeichnungen, die im Interview mit den Protagonisten entstanden.
In den 8 Portraits von Oberschlesiern gewähren die Protagonisten unterschiedlichen Alters, Geschlechts und sozialer Herkunft Einblick in ihre Privatsphäre und in ihre berufliche Stellung. Besonderen Wert legten die Fotografen dabei auf Berufsbilder, welche in erster Linie einen historischen Hintergrund haben und für das Industriegebiet typisch sind, andererseits aber auch neue Richtungen aufweisen. So begleiteten sie zum Beispiel den Steiger Marian Tiszbierek während seiner Nachtschicht in die Zeche Bielszowice und konnten so den langen und schweren Arbeitsweg bis in 850m Tiefe kennen lernen und fotografisch festhalten.
Die Beschäftigung mit der eigenen Kultur und Geschichte ist zentrales Thema vieler Bewohner Oberschlesiens. Mit dem Publizisten Krzysztof Karwat, Mitbegründer und Chef der Kulturredaktion der Zeitschrift Slask, konnten die Fotografen einen weiteren Protagonisten hinzugewinnen, der sich unter anderem auch mit dieser Thematik auseinandersetzt.
Ein interessanter Zeitzeuge der wechselvollen Geschichte dieser Region ist der 1933 geborene Oberschlesier Heinz Syrek, der den Fotografen ebenfalls Einblick in sein Leben gab.Das Industriegebiet, geprägt durch Bergbau, Industrie und Arbeitersiedlungen aus den verschiedensten Epochen, zeigt sich zu jeder Jahreszeit von einer anderen Seite. Rauchende Schornsteine und Aufzugstürme ragen in den Himmel, Kohlezüge schieben sich über die Gleise und eine immer größer werdende Zahl von LKW´s durch die Straßen.
Das Oberschlesische Industriegebiet ist aber auch lebendig, immer wieder grün, unterbrochen von zahlreichen Wäldern. Doch wie verändert sich eine solch stark industriell geprägte Region nach Mauerfall und EU Beitritt? Wie leben die Menschen in der sich verändernden Zeit unter veränderten Bedingungen in den sich wandelnden Strukturen von Politik und Wirtschaft?
Das Projekt wurde vor fast 2 Jahren mit ersten Recherchen und Vorbereitungen begonnen und mit großer Unterstützung des Dolmetschers und Übersetzers
Dawid Smolorz nach einigen mehrwöchigen Arbeitsaufenthalten im Herbst 2005 abgeschlossen.
Erste Station der Wanderausstellung war die Galerie Szyb Wilson in Katowice, die die Arbeiten ab 15.11.05 präsentierte. Danach wurde die Ausstellung im Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen gezeigt. Weitere Ausstellungen sind in Polen und Deutschland in Vorbereitung.
europareportage mit Arbeitsschwerpunkt Osteuropa hat sich zur Aufgabe gestellt, mehr für die gegenseitige Annährung zu tun, den Blick genauso wie man ihn selbstverständlich nach Westen richtet auch nach Osten zu richten. Hierzu möchte diese Initiative ein Podium bieten, um auf unterschiedlichem, journalistischem Wege verschiedenste Kulturen des europäischen Raumes besser kennen zu lernen, Vorurteile abzubauen, einander näher zu bringen
und zu verstehen.
Portrait
Anke Illing, 1971 geboren, lebt und arbeitet als freiberufliche Fotografin in Berlin.Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Portrait und Kulturreportage.
Thomas Voßbeck, 1969 geboren, lebt und arbeitet als freiberuflicher Fotograf in Berlin. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Stil- und Architekturfotografie.
2004 gründeten Anke Illing und Thomas Voßbeck die Initiative europareportage. Presseartikel
Ausstellung vom 1.3.bis 30.4.09
Ausstellung
sagenhaft Gemaltes in der Turmvilla: "Die Sorben - Ihre Umgebung - Ihre Sagen"
(zu sehen im Restaurant Oleander und der Rezeption des Seminar- & Gästehauses) Info unter Tel: 035771-50029
- Ölgemälde in Spachteltechnik sowie pastos mit Pinsel, Acrylgemälde und Zeichnungen
Die Bilder erzählen zum Teil Geschichten aus den Sagen der Sorben, Landschaften und zum Teil sogar einige Trachten. Die Malerei wird je nach Ausdruck, die aus des Künstlers Sicht für den Inhalt gefordert differenziert. Hierbei reicht Sie von klassischem Malstil bis zu fast abstrakten Darstellungen.
Informationen zum Künstler:
Jörg Tausch- Höhn,
Meister u. staatl. gepr. Stuckateurmeister und Restaurator,
Geb.02.12.1967 in Hoyerswerda,
seit frühster Kindheit künstlerisch tätig,
viele Einzel- und Gemeinschaftsausstellung
Bitte beächten Sie die Öffnungszeiten im Restaurant und in der
LR Presseartikel vom 26.2.09 Worddokument
LR Presseartikel vom 2.3.09 Worddokument
Samstag, 17.1.09 Ausstellungseröffnung „Street-Art“
18 Uhr im Kulturkeller der Turmvilla
Das FOKUSradio & das FOKUSfestival blicken zurück!
Einzigartige Street-Art & Graffiti-Leinwände, gemischt mit 3 Tagen Radio-Show, Festivaldokumentation und unzähligen Fotografien geben eine Multi-Mediale Perspektive auf das Festival für Jugendkultur in Ostsachsen. www.fokusfestival.eu
Vernissage ab 18 Uhr, mit Live performing Street-Art, DJs mit Independent Electonica & Hip-Hop
Alle Interessierten und die "Stomp4Kinds"-Teilnehmer, ihre Freunde und Eltern sind herzlich eingeladen.
Eintritt frei
Junge Kunst stellt sich in Bad Muskau vor
Lausitzer Rundschau vom 19.1.09
Einen Eindruck von den Arbeiten junger Künstler, die sich im September am grenzüberschreitenden Focus-Festival in Görlitz beteiligt haben, können für kurze Zeit die Besucher einer Ausstellung in der Turmvilla Bad Muskau erhalten.
„In verschiedenen Workshops ist in toller Atmosphäre außergewöhnliche Kunst entstanden. Mit der Wanderausstellung wollen wir auch andere mit in den Bann der Kunst ziehen“, sagt Projektleiter Marcus Rüssel. Auf dem alten Schlachthof Görlitz haben junge Künstler aus Deutschland und Polen die Wände gestaltet. „Dabei handelt es sich nicht um herkömmliches Graffiti sondern Street Art“, erklärt Rüssel.
Neben der Spraydose kommen noch andere gestalterische Elemente zum Einsatz, so dass die Ergebnisse sehr vielfältig sind. Die Leinwände in der Ausstellung zeigen im Maßstab 1:10 die Originalwände am Schlachthof. Fotos daneben erläutern, wie die Werke entstanden sind. „Hier kann man sehen, wie sich die Street Art entwickelt hat.
Einen Eindruck von den Arbeiten junger Künstler, die sich im September am grenzüberschreitenden Focus-Festival in Görlitz beteiligt haben, können für kurze Zeit die Besucher einer Ausstellung in der Turmvilla Bad Muskau erhalten.
„Ich finde, dass es sich um zeitgenössische Kunst handelt, die durchaus Galeriewert hat“, sagt Marcus Rüssel.
Zu sehen sind unter anderem drei Leinwände, die in der Veranstaltungsreihe „Secret wars“ („Geheime Kriege“) entstanden sind. Vier Künstler treten dabei paarweise gegeneinander an und beziehen das Bild des jeweils anderen in die Arbeit ein.
700 Zuschauer haben dem kleinen Wettbewerb während des Festivals gespannt beobachtet. „Es ist erstaunlich, was in den 30 Minuten entstanden ist. Erst beim Aufbau der Leinwände haben wir noch viele spannende Details entdeckt, die sich in den Bildern verbergen“, so Marcus Rüssel.
Einen Eindruck von den Arbeiten junger Künstler, die sich im September am grenzüberschreitenden Focus-Festival in Görlitz beteiligt haben, können für kurze Zeit die Besucher einer Ausstellung in der Turmvilla Bad Muskau erhalten.
Auch diese Ergebnisse sind in der Ausstellung zu sehen und zu hören. Zur Ausstellungseröffnung griffen Jens Besser aus Dresden und Matthias Erm aus Bad Muskau zum Stift und demonstrierten ihre unterschiedliche Stile bei der künstlerischen Gestaltung.
Die Ausstellung ist für eine Woche in der Turmvilla zu sehen und wird anschließend in Bautzen gezeigt.
Von Angelika Brinkop
Foto: Brinkop
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