Heute ist der: 10. September 2010
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Liebe Gäste
...in unsere Umgebung finden Sie viele ausgebaute Radwege, aber auch ursprüngliche Waldwege für ausgedehnete Touren in der schönen Lausitz.
Der Froschradweg
...bietet auf einem ca. 260 km langen Rundkurs die Möglichkeit, die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft kennenzulernen.
Ausgedehnte Wälder und unzählige Teiche prägen den Charakter des Gebietes im Norden der Oberlausitz. Etwa ein Fünftel des Areals wurde als Biosphärenreservat unter besonderen Schutz gestellt, um den Lebensraum der hier vorkommenden seltenen Tier- und Pflanzenarten zu bewahren.
Die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft ist auch die Heimat der Sorben. Bis heute haben sie ihre eigenständige Sprache und Kultur bewahrt. Zweisprachige Orts- und Straßenschilder sind ein erster Hinweis, Sorbische Literatur, Musik und Bräuche - wie das alljährlich Osterreiten - gehören zum Alltag.
Eine Tour auf dem Froschradweg bietet noch mehr: romantische Landschaftsparks in Kromlau und Bad Muskau, alte Schlösser im Hoyerswerda und Neschwitz, malerische Dörfer und Kleinstädte. Badeseen laden an heißen Sommertagen zum Verweilen ein. Gut ausgestattete Campingplätze ermöglichen Übernachtungen in natürlicher Umgebung. Zwischen Kromlau und Bad Muskau lädt die „Muskauer Waldeisenbahn“ zu einer gemütlichen Fahrt als Verschnaufpause ein.
Die zu bewältigenden Steigungen halten sich in Grenzen. Über weite Strecken führt der Radweg durch ebene bzw. leicht hüglige Landschaften. Der Ausbau des Radweges ist gut, jedoch verläuft die Route streckenweise auch auf unbefestigten Wegen, Straßen Mitnutzungen sind die Ausnahme.
http://www.radwandern-oberlausitz.de/radwege/fern_froschradweg.asp
Der Oder-Neiße-Radweg
Eine Fahrt entlang der östlichen Grenze Deutschlands, die durch die Flüsse Neiße und Oder markiert wird, bietet eigene Reize: Alte Städte mit großer Geschichte; weite, grüne Flussauen; romantische Parks und kleine, verträumte Orte prägen das Bild der Route.
Daneben befinden sich mit Tagebau-Restlöchern von beeindruckendem Ausmaß und zum Teil bereits stillgelegte Kraftwerken interessante Sachzeugen der ehemaligen Braunkohleförderung und Energiegewinnung. Auf der tschechischen Seite verläuft der 56 Kilometer lange Radweg durch Gebirgsvorland. Er bietet unvergessliche Ausblicke, erfordert jedoch eine gewisse konditionelle Vorbereitung. Beginnt man die Fahrt im Süden, ist Zittau die erste Stadt im Dreiländereck. Prächtige barocke Bürgerhäuser künden vom einstigen Reichtum der Mitgliedsstadt im Oberlausitzer Sechsstädtebund. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören das Städtische Museum, das Rathaus im Stil der italienischen Neorenaissance und das Große Zittauer Fastentuch von 1472.
15 km flussabwärts, am Ausgang des romantischen Neißetals, ein nächster Höhepunkt: das Kloster St. Marienthal bei Ostritz, Zisterzienserinnenabtei seit 1234. Hier befindet sich unter anderem ein Internationales Begegnungszentrum.
Görlitz, die zweigeteilte Stadt am 15. Längengrad, vermittelt mit Bauten fast aller Stilepochen und einer geschlossenen Gründerzeitbebauung vielfältige Impressionen aus der Vergangenheit und das Bild einer toleranten Europastadt.
Weiter nördlich lockt in der Neißeaue bei Zentendorf die „Kulturinsel Einsiedel“ mit einer riesigen Spiellandschaft und skurrilen Holzskulpturen, die die Kulisse für große Freilichtveranstaltungen bilden. In Bad Muskau, kurz bevor der Radweg das Gebiet der Oberlausitz verlässt, lädt der berühmte romatische Fürst-Pückler-Park (Unesco-Weltkulturerbe) zu einem Spaziergang ein. Der Weg führt dann weiter über Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern bis zum Stettiner Haff.
Der Radweg verläuft fast durchweg in geringer Entfernung zum Fluss, das Streckenprofil ist eben bis leicht hügelig.
Fürst-Pückler-Weg
Der Fürst-Pückler-Weg führt vorwiegend durch die Niederlausitz.
2006 wurde er vom ADFC als Qualitätsroute mit vier Sternen zertifiziert.
Das Gütesiegel steht unter anderem für gute Befahrbarkeit, Wegweisung und touristische Angebote entlang der Route.
Benannt wurde der Weg nach Herrmann Fürst von Pückler - Muskau, einem der bedeutendsten Gartenkünstler des 19. Jahrhunderts. Er schuf in Bad Muskau und Branitz (Cottbus) zwei Park- und Schlossanlagen, die zu den schönsten in Deutsch-
land gezählt werden. Die Anlage in Bad Muskau ist von der UNESCO als Welt-
kulturerbe eingestuft.
Auf dem Gebiet der Oberlausitz führt der Radweg, von Brandenburg/Niederlausitz kommend, über Bad Muskau, Krauschwitz und Kromlau nach Schleife. Hinter Schleife geht es wieder nach Brandenburg/Niederlausitz (Richtung Spremberg). Von Welzow kommend, zwischen dem Sedlitzer und Partwitzer See, wird nochmals die Oberlausitz erreicht.
Entlang des Geierswalder See’s und nach dem Ort Geierswalde verlässt der Fürst-Pückler-Weg wieder die Oberlausitz (Richtung Großkoschen).
http://www.oberlausitz.com/radwandern/radwege/fern_pueckler_weg.asp
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